Tag der offenen Tür mit Spendenaktion

von Redaktion Diakonie

In der SST Plau standen am 23. November alle Türen und Ohren offen.
Mit selbstgebackenem Kuchen, Schmalzstullen und frischem Kaffee erwarteten die Mitarbeiter alle Besucher. Sie präsentierten ihnen ihr Haus mit dem großen, hellen Begegnungsraum mit Mitmach-Küche und dem Ruheraum.

Schnell kamen sie bei einer Tasse Kaffee mit den Gästen ins Gespräch und informierten über die Angebote des Pflegedienstes.

Die Mitarbeiter hatten sich an diesem Sonnabend die Selbsthilfegruppe „24-Stunden“ mit ins Boot bzw. Haus geholt. Was und wer steckt dahinter? Diese Gruppe hilft Menschen mit Alkohol-
problemen und anderen Suchtschwierigkeiten. 24 Stunden können entscheidend sein: Trinke ich – bleibe ich „trocken“? Werde ich leben oder sterben? Für ihre Aufklärungsarbeit brachten sie verschiedene Brillen mit, durch die die Welt wie im betrunkenen Zustand gesehen wird oder unter Einwirkung von Drogen.

Es ist erstaunlich, wie wenig von der Sicherheit und Klarheit übrigbleibt. Die Welt sieht verschwommen und wacklig aus. Unter diesen Umständen wäre eine Autofahrt unmöglich.

Frappierend ist, dass der Genuss einer Likörpraline im ersten Moment einen Atemalkoholwert von 2,08 Promille auf dem Messgerät anzeigt. Zum Glück verflog der Pralinenalkohol schon nach kurzer Zeit. Die Frauen und Männer, die zur Selbsthilfegruppe gehören, haben selbst einen langen, schweren Weg hinter sich, sind jetzt über den Berg und ‚trocken‘. Ihr Ziel ist es, zu helfen, zu unterstützen, zu beraten und Mut zu machen, durchzuhalten. Mit selbstgemixten Cocktails konnten sie die Besucher davon überzeugen, dass es auch ohne Alkohol schmeckt.

An diesem Tag wurde für die Selbsthilfegruppe gespendet. Eine Summe von 198war das stolze Ergebnis dieser Aktion.

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(Aus Deutschland)