Auf dem grünen Weg für die Umwelt

von Redaktion Diakonie

Mit Photovoltaik-Platten und E-Autos für die Umwelt

Mit unserer Geschäftsführerin, Gabriele Schumacher, habe ich mich letztes Jahr darüber unterhalten, wie wir als Diakonie-Pflegedienst „grüner“ werden können. Mein Vorschlag war es, dass wir mit dem Projekt innerhalb der Geschäftsstelle beginnen sollten, weil wir das Vorhaben dann am besten begleiten und beobachten können. So ist es einfacher, Schlüsse zu ziehen, was gut ist und was noch nicht so gut läuft.

Ich schaute, was wir innerhalb des Pflegedienstes zum Thema „Umwelt“ tun könnten. Der Fuhrpark war dabei ein ganz großes Thema. So haben wir uns entschieden, die Fahrzeuge der Geschäftsstelle in Greifswald, der Sozialstation und der Greifswalder Tagespflege „Heimathafen“ sukzessive umzustrukturieren. Elektrofahrzeuge wurden geplant.
Die Autos, die wir für die Sozialstation geplant haben, sind derzeit drei Renault Twingos Electric und ein Renault Zoe-E-Tech. Sie sind vergleichbar mit den jetzigen Autotypen, die die Sozialstation fährt, nur sind die neuen reine E-Fahrzeuge mit einer Reichweite von 300 – 400 km. Diese Autos müssen dann natürlich aufgeladen werden und wir schauen, ob sie auch wirklich diese Reichweite haben. Gerade im Winter sind die Batterien ein wenig anfällig, aber wir hatten ja im letzten Winter verschiedene E-Fahrzeuge zur Probe. Die Mitarbeiterinnen der SST habe ich zusammen mit Colette Simon auf diese Reise mitgenommen. Wir sind mit ihnen Probe gefahren. Die Kolleginnen waren so begeistert. Ich konnte ihnen die Ängste, die sie anfangs vor dem E-Fahrzeug hatten, nehmen. Sie warten nur darauf, dass die neuen Autos kommen.

Wir brauchen Strom, um die E-Fahrzeuge aufzuladen, quasi zu tanken. Den wollen wir aber selbst produzieren, um ihn nicht teuer einkaufen zu müssen. So wurde die Idee geboren, auf dem Dach der Geschäftsstelle Photovoltaikplatten zu installieren. Außerdem wollen wir den Carport, den wir für die E-Autos bauen, ebenfalls für Photovoltaikplatten nutzen. Die Ladestellen, die sogenannten Wallboxen, werden im Carport angebracht. So kann man dort die Autos gleich aufladen.
Mit dem Strom aus Sonnenenergie wollen wir unseren gesamten Energiebedarf für die Stralsunder Straße 12 decken. Die Fahrzeuge werden komplett damit versorgt. Der Strom, den wir im Haus für Licht, Heizungsanlage, Server, Computer und alle andere Technik benötigen, kommt ebenfalls vom Dach. Wir müssen keinen Strom mehr einkaufen. Wenn doch mal Bedarf besteht, weil keine Sonne scheint, dann können wir für den normalen Tarifpreis Strom aus dem Netz ziehen. Wenn wir umgekehrt mehr produzieren, als wir verbrauchen, speisen wir die überschüssige Energie ein. Somit senken wir die Energiekosten des Gebäudes erheblich. Die Fahrzeuge kaufen wir nicht, sondern leasen sie. Dadurch, dass der Gesetzgeber die E-Fahrzeuge im Moment sehr stark fördert, speziell für die sozialen Einrichtungen, wollen wir diese Chance auch nutzen. Benzin ist einfach zu teuer geworden. Jeder spürt es ja gerade selbst privat an der Tankstelle. Auf lange Sicht hat Benzin keine Zukunft. Die ersten E-Autos sind nun auf unserem Hof eingetroffen und werden fleißig genutzt.
Ungefähr zwei Jahre lang wollen wir es prüfen und begleiten, wie es in Greifswald läuft, bevor wir es an weiteren Standorten fortsetzten.

Sascha Becher
(Projektkoordinator/ PDL
Bereichsleiter Tagespflegen/Betreutes Wohnen
Fuhrparkleitung)

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